Rückblick 2025
Kirwe
„emmer
sonndich's vor Mardeene"
samstags bis montags volles Unterhaltungs-Programm, gestaltet von denen, die kommen. Wir sind zusammen mit der Feuerwehr und dem sonntägllichen Landfrauencafé im Gemeindehaus aktiv. Abends leitet der hl. Martin die Kinder beim Laternenumzug zum Festplatz. Sandor's Karussell und Oma Remmeles Wurfbude kriegen Betrieb. Einfach genia!!
Uffruhr en Hausa! am 13. und 14.September
Wir hatten nicht nur Lust am Theaterspielen, auch das Zeigen unserer "Schätze" im Dorfkern macht uns immer wieder Freude. Außerdem, wer weiß schon, was da vor 500 Jahren im Zabergäu passiert ist. Unsere 20 Akteure haben das Geschehen verinnerlicht, was den Regisseur und Drehbuchautor Günter sehr gefreut hat. Aus den wenigen historisch verbürgten Quellen wurden authentische Szenen aus der Zeit des Bauernkriegs und der beginnenden Reformation an sieben Schauplätzen „geschnitzt", die es in sich hatten, teilweise unter die Haut gingen. Wir haben nebenbei die Herkunft des Namens "Deutscher Hof" erläutert, das Pfarrerwappen im Kirchturm sowie das Wappen des ehrbaren Schultheißen Morolt gezeigt, die Bedeutung der "Allmand" erklärt und Informationen zur damaligen Priesterschaft in Hausen und Brackenheim (Emericus und Johann Emhart sowie Konrad Sam) gegeben. Bei der Wanderung zu den Schauplätzen hatten die Besucher immer wieder Gelegenheit, das Gesehene und Gehörte zu besprechen. Damals nahmen fast alle Familien im Zabergäu an dem Aufruhr teil, und wendeten sich gegen die überhöhten Steuerforderungen der Adeligen. Die Burgen Stocksberg und Neipperg wurden eingenommen und geplündert. Bei uns spielten die Frauen wichtige Rollen bei der Überwindung von zeitgenössischen Barrieren: Erst stürmten sie die Chorschranke in der Kirche, dann begannen sie illegal, sich verbotene reformatorische Schriften vorzulesen und forderten Schulunterricht. Nach der Schlacht bei Böblingen waren viele Zabergäuer tot, oder verschollen, wie unser Endres Bentz. Leider mussten sie mit voller Gewalt die Folgen des verlorenen Aufstands tragen, aber zuletzt kam wenigstens 1534 Herzog Ulrich mit einigen dörflichen Heimkehrern herbei und schlug die österreichischen Statthalter von Württemberg auf dem Großen Feld bei Hausen in die Flucht (u.a. in den Lauffener See). Für unser Liebespärchen gab es mit dem zurückgekommenen Endres und seiner Agatha ein Happy End.
07.08.2025 Zweites Hausener Stadtteilfest
laut und süffig
und für unsere Kasse war's prima!
22. Juni Mitsingnachmittag unter der blühenden Linde
zum wiederholten Mal:
- jeder durfte kommen,
- jeder der kam, durfte sich was wünschen,
- jeder durfte mitsingen,
- jeder durfte kommen und gehen, wann er wollte;
- jeder hieß: jeder und jede!
vierzig hatten Lust dazu!
05. April Exkursion zu vier verschiedenen Kirchen rund um Stromberg und Heuchelberg
Unser Jörg kennt sich halt aus
Wir haben an einem Nachmittag die Gebäude in Schützingen, Kleingartach, Niederhofen und Hausen besucht und verglichen. Während Schützingen und Kleingartach mit Fresken bestechen, können die eher unscheinbar scheinenden Gotteshäuser in Niederhofen und bei uns in Hausen mit verborgenen Schätzen aufwarten. Die erfahrenen Informationen und Eindrücke schreien nach mehr!
16. März Ausflug ins Kirbachtal
Wir sahen das Kibannele, Märzenbecher, Kühe, Kälble und Gicker aus nächster Nähe, und wanderten danach noch ein bisschen durch den Stromberg.
16. Februar
Mitgliederversammlung
Unser Jörg kennt sich bei uns und anderswo aus, zum Beispiel in Transsylvanien, dem Land der Kirchen und Klöster, dem Horrorkenner bekannt als Land des Dracula. Unter anderem hat er uns gezeigt, was wirkliche Wehrkirchen sind. Unser Kirchturm mit seinen Maulscharten ist da nur Bluff. Wer hatte um 1500 eigentlich schon ein Schießgewöhr? Und wo soll man hinschießen, wenn man auf der Westseite rausguckt?
08. Januar Naturparkzentrum Zaberfeld
Wir besuchten den Vortrag von Dr. Stefan Bosch: "Die Stunde der Wintervögel". Der Storchenexperte Dr. Bosch interessiert sich auch für andere Viecher: Er wurde 2025 mit dem ausgezeichnet. Zusammen mit seinem Sohn Jason erhielt er den renommierten Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg aufgrund seiner vierjährigen Forschung über die Schlafgewohnheiten von Waldbaumläufern auf Mammutbäumen.












